Raum Eislaufen
Jahr: 2006
Leihgeber: Sabine Völker
Die von Willy Bogner entworfene, in Orange, Hellgrün und Weiß gehaltene Kollektion der deutschen Olympiamannschaft für Turin 2006 fiel durch ihre leuchtenden Farben sofort auf. Offiziell als modern und innovativ präsentiert, wurde er in den Medien zugleich vielfach als schrill und ungewohnt kommentiert. O-Ton La Stampa: „zu viele Vitamin-Farben“.
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Mannschaftsjacke und Hose Olympische Winterspiele Turin 2006 von Sabine Völker Foto: © Dirk Urban
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Mannschaftsmütze Olympische Winterspiele Turin 2006 von Sabine Völker Foto: © Dirk Urban
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Mannschaftsjacke Olympische Winterspiele Turin 2006 von Sabine Völker - Frontansicht Foto: © Dirk Urban
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Mannschaftsjacke Olympische Winterspiele Turin 2006 von Sabine Völker - Rückansicht Foto: © Dirk Urban
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Goldmedaille Olympische Winterspiele Turin 2006 für Sabine Völker in der Team-Verfolgung – Frontansicht Foto: © Dirk Urban
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Goldmedaille Olympische Winterspiele Turin 2006 für Sabine Völker in der Team-Verfolgung – Rückansicht Foto: © Dirk Urban
Jahr: 2006
Leihgeber: Sabine Völker
Diese Goldmedaille gewann Sabine Völker bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin in der Team-Verfolgung. Für den Erfurter Eisschnelllauf steht sie für einen besonderen Erfolg: Völker, die ihre sportliche Laufbahn in Erfurt begann und hier zu einer Spitzensportlerin heranreifte, gehörte über viele Jahre zu den international erfolgreichsten deutschen Eisschnellläuferinnen. Der Olympiasieg von Turin bildete den Höhepunkt ihrer Karriere.
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Eisschnelllaufanzug von Sabine Völker Foto: © Dirk Urban
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Eisschnelllaufanzug von Sabine Völker Foto: © Dirk Urban
Jahr: 2002
Leihgeber: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig/Sportmuseum
Anzüge dieser Art werden speziell für den Wettkampf entwickelt. Das enganliegende, glatte Material soll den Luftwiderstand möglichst gering halten und zugleich große Bewegungsfreiheit bieten. Schnitt, Nähte und Material waren auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt und gehören damit zur technisch optimierten Ausrüstung des modernen Eisschnelllaufs.
Jahr: vermutlich um 1950
Leihgeber: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig/Sportmuseum
Eisschnelllaufschuh älterer Bauart mit fest montierter Langkufe. Die Langkufe ist länger und gerader als die Kufen anderer Schlittschuhtypen und ermöglicht ein ruhiges, schnelles Gleiten. „Fest montiert“ bedeutet, dass Schuh und Kufe dauerhaft miteinander verbunden sind; erst seit den 1990er Jahren wurden im Eisschnelllauf Klappkufen zum neuen Standard. Bei einer Markierung „Viking / J. Havekotte, Amsterdam“ ist eine Entstehung in der frühen Amsterdamer Produktionsphase der Firma Viking, also in den späten 1940er oder frühen 1950er Jahren, wahrscheinlich.
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Oscar-Mathisen-Pokal für Gunda Niemann-Stirnemann - Frontansicht Foto: © Dirk Urban
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Oscar-Mathisen-Pokal für Gunda Niemann-Stirnemann - Seitenansicht Foto: © Dirk Urban
Jahr: 1995
Leihgeber: Gunda Niemann-Stirnemann
Der Oscar-Mathisen-Pokal, auch „Eis-Oscar“ genannt, zählt zu den renommiertesten internationalen Auszeichnungen im Eisschnelllauf. Er wird seit 1959 vom Oslo Skøiteklub für die herausragendste Leistung einer Saison vergeben und erinnert an den norwegischen Eisschnellläufer Oscar Mathisen. Gunda Niemann-Stirnemann erhielt diese Auszeichnung 1995, 1996 und 1997. Sie war damit die erste Frau, die den „Eis-Oscar“ dreimal in Folge gewann, und unterstrich ihre internationale Ausnahmestellung im Eisschnelllauf der 1990er Jahre.