Raum Vereine
Jahr: Nach 1960
Leihgeber: Thomas Pähtz
Das Zentrum der mitteldeutschen Schachuhrenproduktion lange Zeit in Ruhla. Dort wurde 1862 von Christian und Georg Thiel eine Metallwarenfabrik gegründet, die zu einem der größten und bedeutendsten Uhrenhersteller Deutschlands wurde und auch Schachuhren produzierte. Nach der Enteignung 1945 wurde die Firma verstaatlicht und in den 50er Jahren in das VEB Uhrenkombinat Ruhla integriert, das die wohl meistgebaute Schachuhr mit dem Namen GARDE produzierte. Seit 1960 ist die Garde-Schachuhr Standardausrüstung bei den meisten internationalen Turnieren, Schacholympiaden und Weltmeisterschaften. Die Uhr ist bis heute käuflich zu erwerben.
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Goldmedaille der Handballbundesliga der Frauen 2013 Foto: © Dirk Urban
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Goldmedaille der Handballbundesliga der Frauen 2013 Foto: © Dirk Urban
Jahr: 2006 – 2026
Leihgeber: Thüringer Handball Club Erfurt-Bad Langensalza e. V.
Der Thüringer HC spielt seit dem Jahr 2005 mit seiner Damenmannschaft in der 1. Bundesliga. Besonders dramatisch ging es im Jahr 2013 zu, der Thüringer HC spielte am 28. April im Playoff Halbfinal-Rückspiel gegen Bayer Leverkusen. Einige Sekunden vor Schluss lag der THC so weit hinten, dass der Einzug ins Finale nicht geschafft hätte. In der letzten Sekunde des Spiels entschied sich die Erfurterin Sonja Frey, mit sechs Toren in der Partie die beste Torschützin Ihrer Mannschaft, für eine Einzelaktion und warf noch ein Tor. Mit 27:30 unterlag der Thüringer HC zwar Leverkusen in diesem Spiel, verrechnet mit dem Hinspiel zogen die Damen aber mit 54:53 ins Finale ein. Der Thüringer HC gewann anschließend im Finale gegen den HC Leipzig und wurde Deutscher Meister.
Jahr: 2020er
Leihgeber: Sven Baum
Jahr: 2004
Leihgeber: Universitätssportverein (USV) Erfurt e.V.
Bei der Shōtōkan Karate EM in Cadiz (Spanien) im Jahr 2004 siegte das weibliche Kata-Team des USV mit Sabine Schneider, Franziska Krieg und Kerstin Merkert.
Was ist eigentlich Shōtōkan Karate?
Karate selbst ist eine meist waffenlose Kampfkunst, deren Ursprung in Asien, genauer gesagt dem heutigen Japan liegt. Der Shōtōkan-Stil ist die am weitesten verbreitete Stilrichtung im Karate-dō. Man unterscheidet zwischen dem sportlichen Zweig und der Kampfkunst. Charakteristisch für diese Stilrichtung ist ein tiefer Stand, der kraftvolle Bewegungen ermöglicht. Dabei werden die Muskulatur und die Bänder stets gedehnt, um im Kampf eine hohe Reichweite zu erzielen. Hauptmerkmal des sportlichen Shōtōkan-Stils ist der Kampf in einer möglichst weiten Distanz zum Gegner, wobei aber auch das Training des Nahkampfes in keiner Weise vernachlässigt wird.