Sommerpause im Stadtmuseum: Letzte Kuratorenführungen in der Archäologieausstellung im Juni

11.06.2026 17:03

Die regelmäßigen Führungen im Stadtmuseum Erfurt „Haus zum Stockfisch“ gehen zeitnah in die Sommerpause. Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, um 11:00 Uhr lädt Kuratorin Gudrun Noll-Reinhardt letztmalig vor der geplanten Auszeit dazu ein, „Erfurts archäologische Schätze“ (inter-)aktiv zu erkunden.

Ab September wieder regelmäßige Termine

eine Frau trägt weiße Handschuhe und hält einen Krug mit historischen Münzen
Foto: Kuratorin Gudrun Noll-Reinhardt zeigt den Brakteatenschatz. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Ihre öffentliche Führung in der Dauerausstellung „Nabel der Welt“ eignet sich für Geschichtsinteressierte aller Altersgruppen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Der Eintritt erfolgt mit Museumsticket.

Auch die regelmäßigen Mittagspausen im Stadtmuseum machen bald selbst eine Pause. Ergänzend zum gemeinsamen Ausstellungsrundgang findet am Mittwoch, den 17. Juni 2026, um 12:00 Uhr der vorerst letzte Mittagtermin statt. Die 30-minütige Impulsführung wird sich ebenfalls um die Archäologie drehen und den besonderen Zeitradtisch im Kellergewölbe genauer unter die Lupe nehmen. Die Teilnahme ist hier komplett kostenfrei möglich – ohne Anmeldung und Eintritt.

Ab September 2026 geht es im gewohnten Rhythmus in den Herbst: Jeden zweiten Sonntag im Monat um 11:00 Uhr werden dann wieder die nächsten Kuratorenführungen stattfinden. Eine Stunde lang erhalten Interessierte detaillierte Einblicke in wechselnde Ausstellungen, vollgepackt mit zahlreichen Hintergrundinformationen. Zusätzlich wird es jeden dritten Mittwoch im Monat um 12:00 Uhr neue „Mittagspausen im Stadtmuseum“ geben. Dieses Angebot richtet sich an alle, die zur Mittagszeit etwas Kultur(geschichte) genießen und etwas zu einem bestimmten Exponat der aktuellen Ausstellungen erfahren möchten.

Sämtliche Führungstermine und aktuelle Informationen sind unter www.stadtmuseum-erfurt.de zu finden.

Über die Archäologieausstellung

Erfurt blickt auf eine außergewöhnlich reiche Geschichte zurück! Verborgen unter Straßen, Plätzen, Häusern und lange Zeit bewahrt im Boden der Stadt gibt es zahlreiche Zeugnisse vergangener Jahrtausende. Die Dauerausstellung „Nabel der Welt. Erfurts archäologische Schätze“ erzählt die Geschichten von besonderen Fundstücken und verbindet diese mit dem Heute.

Die thüringische Landeshauptstadt war damals wie heute ein begehrter Aufenthaltsort von Millionen Menschen, Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse und auf allen gesellschaftlichen Ebenen in weiträumige Austauschbeziehungen eingebunden. Es ist den idealen natürlichen Verhältnissen und der optimalen Verkehrslage zu verdanken, dass im Erfurter Raum seit dem Holozän nahezu lückenlos Spuren menschlicher Kulturen zu finden sind.

Die interaktiv gestaltete Ausstellung präsentiert das reiche archäologische Erbe in insgesamt fünf Themenwelten: Vom Jäger zum Städter, Innovation, Austausch, Rituale und Zentralort. Gezeigt werden ausgewählte Exponate mit besonderer Herkunft und Geschichte, die die Vergangenheit über verschiedene Epochen hinweg lebendig und greifbar machen. Anhand der archäologischen Fundstücke werden vielfältige Aspekte beleuchtet, die inspirierende Impulse für die eigene Lebenswelt geben. Insofern knüpft die moderne Schau unmittelbar an Alltagswissen und Gegenwartsfragen an.