Alte Synagoge muss aufgrund von Baumaßnahmen schließen
Die grundlegende Sanierung des Sanitärtraktes nach 17 Jahren Dauerbetrieb und die aufwändige Baustelleneinrichtung erfordern eine vollständige Sperrung des Eingangs- und Funktionsgebäudes. Die Alte Synagoge selbst ist von den Schäden nicht betroffen. Für das als UNESCO-Welterbe ausgewiesene Gebäude besteht keine Gefahr und die Bauzeit wird gleichzeitig für Anpassungen der Dauerausstellung genutzt.
Lars Bredemeier, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Kultur und Welterbe: „Wir bedauern die Einschränkungen und bemühen uns, die Maßnahme so kurz wie möglich zu halten und gleichzeitig das Welterbe fitter zu machen. Aufgrund der erforderlichen Zuwegungen und verschiedener Sicherheitsaspekte ist die Schließung des Museums während der Bauzeit jedoch unvermeidlich.“
Für Gruppen und Individualbesucher sind verschiedene Ersatzangebote geplant. Dazu zählen öffentliche Führungen im jüdischen Quartier oder die regelmäßige Öffnung der Mikwe. Die Ende Mai eröffnete Dauerausstellung „Inter Judeos“ im jüdischen Quartier können Besucher eigenständig und rund um die Uhr analog und digital erkunden. Informationen zur Ausstellung finden Interessierte unter inter-judeos-erfurt.de.
Zu den konkreten Angeboten wird zeitnah unter www.juedisches-leben.erfurt.de informiert.