Veranstaltungsreihe zur Geschichte der jüdischen Familie Simson und dem Kult um die Simson-Mopeds
Unternehmerische Leistung, Vertreibung, Selbstbehauptung
Als die Simson-Familie in den USA davon erfuhr, dass die AfD Simson als „Ausdruck ostdeutscher Identität“ zum immateriellen Kulturerbe erklären lassen will und den Kult um Simson-Mopeds im Thüringer Wahlkampf nutzte, erklärte der Sprecher der Familie Dennis A. Baum im Januar 2026: „Wir empfinden jegliche Verbindung mit der AfD als abstoßend und als eine Beleidigung unseres Namens.“
Dennis A. Baum wird begleitet vom wirtschaftlichen Berater der Familie, Herbert Warth, und der Firmenhistorikerin Dr. Ulrike Schulz. Der Abend im Erinnerungsort steht unter dem Thema „Die Geschichte der jüdischen Familie Simson – unternehmerische Leistung, Vertreibung, Selbstbehauptung“ und wird moderiert von Prof. Dr. Annegret Schüle, Leiterin des Erinnerungsortes Topf & Söhne.
Am selben Tag findet um 11:00 Uhr im Erinnerungsort eine Schülerbegegnung mit Dennis A. Baum und um 16:00 Uhr in der Neuen Synagoge ein Gespräch zwischen Dennis A. Baum und dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde, Prof. Dr. Reinhard Schramm, statt. Hierfür wird um Anmeldung an info@jlgt.org gebeten. Zum Abschluss lädt der Erinnerungsort am 5. Juli um 10:30 Uhr zu einem Austausch darüber ein, wie junge Menschen auf die Geschichte von Simson blicken. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.