Freie Mitarbeit in der historisch-politischen Bildungsarbeit als Teamende von Seminaren
Die Qualifizierung für diese Arbeit in der historisch-politischen Bildungsarbeit gliedert sich in mehrere Teile
In einem zweitägigen Workshop nehmen wir die Seminare aus der Perspektive (angehender) Teamender in den Blick. Was gilt es in der Vorbereitung, bei der Begleitung und der Nachbereitung zu beachten? Welche Methoden werden warum verwendet und auf welche Hürden stoßen wir immer wieder? Dabei setzen wir uns vertieft mit der pädagogisch-methodischen Arbeitsweise des außerschulischen Lernortes auseinander. Wir reflektieren und analysieren die verschiedenen Phasen von Seminaren, beschäftigen uns mit den Grundlagen historisch-politischer Bildung, reflektieren die verwendeten Methoden und haben Raum zum Ausprobieren, zum Diskutieren und zum gemeinsamen Besprechen von Erfahrungen oder Erwartungen/Befürchtungen. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit den zwei thematisch unterschiedlichen Seminaren Topf & Söhne - Arbeit und Verantwortung und Von Opfern und Mittätern im nationalsozialistischen Erfurt findet dabei parallel statt.
Dem Workshop schließt sich eine Phase des (begleiteten) Selbststudiums an. Hier arbeiten die Teilnehmenden sich selbstständig in Seminarkonzeptionen ein und erarbeiten für sich ein Konzept, wie sie Gruppen begleiten können.
Parallel dazu bieten wir ein engmaschig begleitetes Mentoring mit Hospitationen und individuellen Beratungen an.
Den Abschluss bildet die Präsentation der selbst erarbeiteten Konzeption.
Das Ausbildungsangebot richtet sich an Menschen, die
• bereits erste Erfahrungen in der (historisch-)politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und/oder Erwachsenen haben,
• über gute Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus verfügen,
• Interesse an den Themen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Erinnerungskultur in einer multikulturellen Gesellschaft haben,
• aufgeschlossen sind für abwechslungsreiche, reflexive und partizipative Methoden und Settings der historisch-politischen Bildungsarbeit und
• ernsthaftes Interesse daran haben, zukünftig am Erinnerungsort Topf & Söhne auf Honorarbasis tätig zu sein.
Die Ausbildung ist kostenfrei.
Die Termine im Überblick
Workshop:
Mittwoch, 25. Februar
Freitag, 27. Februar
jeweils 15–18:30 Uhr
Mentoring: je drei bis vier Termine für Hospitation und Beratung bis Juli 2025 nach Absprache
Abschlusspräsentation: nach Absprache, spätestens jedoch Anfang Juni 2026
Bewerbung:
Interessierte bewerben sich mit einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 11. Februar 2026 bei Rebekka Schubert per Mail an rebekka.schubert@erfurt.de