Geschichte inklusiv: Stadtspaziergang auf den Spuren der Familien Cars und Cohn

12.09.2026 11:00 – 12.09.2026 11:00

Treffpunkt: Fischmarkt vor der Kunsthalle

Drei Frauen mit Bildern in der Hand stehen neben einem Modell der alten Erfurter Synagoge
Inklusiver Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte, gestaltet von Menschen mit und ohne Behinderung, hier am Tastmodell der Großen Synagoge Foto: © Holger Rudolph
12.09.2026 11:00

Geschichte inklusiv: Stadtspaziergang auf den Spuren der Familien Cars und Cohn

Genre Veranstaltung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne
Veranstaltungsort Kunsthalle, Fischmarkt 7, 99084 Erfurt

Der Stadtrundgang ist offen für alle

Auf unserer Spurensuche in der Erfurter Innenstadt konzentrieren wir uns auf die unterschiedlichen Schicksale der jüdischen Familien Cars und Cohn. Dabei blicken wir auf die Geschichte von Jüdinnen und Juden vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Nazi-Zeit, welche von Ausgrenzung, Denunziation, Deportation und Ermordung jüdischer Menschen, aber auch von Widerstand geprägt war. Auch die Neue Synagoge am Max-Cars-Platz – der einzige Synagogenneubau in der DDR – wird bei unserer Spurensuche berücksichtigt. Hier endet der Stadtspaziergang. Wir denken über Handlungsspielräume in einer von Antisemitismus und Rassismus geprägten Gesellschaft des Nationalsozialismus nach. Der inklusive Stadtspaziergang wird von Menschen mit und ohne Behinderung gestaltet und ist offen für alle.

In Zusammenarbeit mit
Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen

Im Rahmen der Erfurter Denkmaltage