Sportstadt Erfurt – Zwischen Ruhm und Repression
Abendprogramm
17:30 - 18:30 Uhr
Führung der Kuratoren durch die Sonderausstellung „Liebe, Leistung, Leidenschaft – Sportstadt Erfurt“ im Stadtmuseum
19:00 - 21:00 Uhr
Podiumsgespräch in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße
Eintritt frei. Um Anmeldung online oder per E-Mal an kas-thueringen@kas.de wird gebeten.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Politischen Bildungsforums Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. und des Erfurter Stadtmuseums „Haus zum Stockfisch“ im Rahmen der Ausstellung „Sportstadt Erfurt“.
Der Leistungssport in der DDR war immer auch politisch geprägt, auch in Erfurt. Diese Veranstaltung lädt dazu ein, diese Spannungsfelder näher zu beleuchten:
- Wie haben die politischen Vorgaben der SED den Alltag eines Leistungssportlers in Erfurt in den 1970er und 1980er Jahren geprägt?
- An welchen Stellen und in welcher Form wurde politisch Einfluss genommen?
- Welche Freiräume gab es, und welchen Zwängen unterlagen Spitzensportler?
Der Historiker Dr. Steffen Raßloff eröffnet den Abend mit einer Einleitung zur Politisierung des Sports. Oliver Parchwitz (BStU, Außenstelle Erfurt) spricht über „Fußballfans im Visier der Stasi“. Als Zeitzeugen berichten Wolfgang Benkert, ehemaliger Fußballer des FC Rot-Weiß Erfurt, und Gesine Tettenborn, ehemalige Leichtathletin des SC Turbine, von ihren persönlichen Erfahrungen zwischen sportlichem Ehrgeiz, staatlichem Zugriff und individueller Selbstbehauptung. Das Gespräch führt der Historiker Dr. Michael Kummer. Fragen und Anmerkungen sind herzlich willkommen.
Gefördert durch Zuwendungen des Freistaates Thüringen.