Carillon-Konzert mit den Erfurter Carillonneuren

29.08.2026 16:00 – 29.08.2026 17:00

Am 29. August 2026 spielen die drei Erfurter Carillonneure Ulrich Seidel, Tamara Bourvé und Iuliia Osintseva das kostenfreie Live-Konzert am Erfurter Bartholomäusturm.

Ein Mann und zwei Frauen in winterlicher Kleidung vor dem Spieltisch des Erfurter Carillons
Die Erfurter Carilllonneure: Ulrich Seidel, Tamara Bourvé, Iuliia Osintseva Foto: © Ulrich Seidel
29.08.2026 17:00

Carillon-Konzert mit den Erfurter Carillonneuren

Genre Veranstaltung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Bartholomäusturm
Veranstaltungsort Bartholomäusturm , Anger 52, 99084 Erfurt
workTel. +49 177 7975-493+49 177 7975-493

Weitere Informationen

Stadtbahn 1,2,3,4,5,6, Haltestelle Anger

Musikalisches Programm

Iuliia Osintseva / Ulrich Seidel:

1. All was Well – Martin Molin (*1988), Arr.: Ulrich Seidel
2. Playful Syncopes – Geert D‘Hollander (*1965)
3. Harry Potter Theme – John Williams (*1932), Arr.: Ulrich Seidel

Ulrich Seidel:

4. Prelude Nr. 5 – Matthias vanden Gheyn (1721-1785)
5. Das alte Schloss – Modest P. Mussorgski (1839-1881)
6. Gute Besserung – Ulrich Seidel (*1961)

Tamara Bourvé:

7. Von fremden Ländern und Menschen (aus: Kinderszenen op. 15) – Robert Schumann (1810-1856)
8. Französische Suite (Allemande - Courante - Sarabande - Menuet - Air - Guige) – Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Zum Erfurter Carillon

Foto: Das Erfurter Carillon im Bartholomäusturm Foto: © Stadtverwaltung Erfurt - Norman Hera

Das Carillon im Erfurter Bartholomäusturm gehört seit 1972 zum Stadtmuseum. Mit 60 Bronzeglocken zählt es zu den größeren Instrumenten dieser Art in Deutschland. Die weltweit größten Carillons sind in Kubinka (nahe Moskau, 78 Glocken), Taejon/Südkorea (77 Glocken) und Halle an der Saale (76 Glocken).

1979 entwarf der Apoldaer Glockengießer Peter Schilling das Instrument. Die 60 Glocken wurden im selben Jahr im VEB Glockengießerei Apolda gegossen.

Das Turmglockenspiel verfügt über eine Handspieleinrichtung, ein sogenanntes Stockenklavier. Der Carillonneur (Glockenspieler) sitzt vor diesem und drückt mit geballten Fäusten die Tasten des Stockenklaviers nieder. Je kräftiger er dies tut, desto lauter wird der Klang der Glocke. Der Tastaturaufbau ist einer Klaviertastatur ähnlich, jedoch sind die Abstände der Tasten zueinander wesentlich größer.