Bücher aus dem Feuer – Lesungen gegen das Vergessen
Jugendliche setzen damit den Künstlerinnen und Künstlern ein Denkmal
Jugendliche des Theaters Die Schotte lesen Texte von Autorinnen und Autoren, deren Werke den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1933 zum Opfer fielen. Die inszenierten Kurzlesungen auf mehreren Kleinbühnen finden auf der Freifläche rund um den Stein der Erinnerung vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude von J. A. Topf & Söhne statt.
Die Jugendlichen setzen damit den Künstlerinnen und Künstlern ein Denkmal, entreißen ihre Texte dem Vergessen und treten dem entgegen, was die Nationalsozialisten eigentlich vorhatten: dass sich niemand mehr an sie erinnern sollte.
In Thüringen sind elf Bücherverbrennungen belegt, in Erfurt wurde sie von der Hitlerjugend am 29. Juni 1933 organisiert. Am historischen Ort, einem Erfurter Sportplatz, erinnert heute der Denkort Bücherverbrennung 1933 im egapark an diesen Akt der Zerstörung von Demokratie und Vielfalt.
Im Rahmen der Erfurter Denkmaltage