Veranstaltungen

Übersicht und Archiv

Von der Bedeutung der Mittäterschaft. „Freiwillige“ Mitwirkung bei nationalsozialistischen Verbrechen

06.12.2022 18:00 – 06.12.2022 20:00

Seit den 2010er Jahren geht die deutsche Justiz auch gegen jene Personen vor, die zur Ermöglichung und Verwirklichung der nationalsozialistischen Verbrechen beigetragen haben. Nicht nur sogenannte Haupttäter wie KZ-Kommandanten, sondern auch Aufseher und selbst Sekretärinnen, die zur Ausübung ihres Berufes keinen unmittelbaren Kontakt mit Inhaftierten hatten, müssen sich nun ihrer historischen Verantwortung stellen. Am Beispiel dieser Personengruppe der Mittäter/-innen diskutieren Historiker/-innen im Rahmen der Veranstaltung über den Aspekt der Freiwilligkeit im Kontext nationalsozialistischer Verbrechen.

Hört die Zeugen. Das Leben des Pavel Taussig

12.09.2022 19:00 – 12.09.2022 20:00

Gespräch mit Pavel Taussig, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen. Mit Premiere eines Kurzfilms von Eva Stocker über Pavel Taussig. Moderation: Priv.-Doz. Dr. Annegret Schüle, Oberkuratorin am Erinnerungsort Topf & Söhne, und Martin Kranz, Intendant der Achava-Festspiele Thüringen

70 Jahre Neue Synagoge Erfurt

31.08.2022 10:00 – 31.08.2022 18:00

Herzlichen Glückwunsch an die Jüdische Landesgemeinde Thüringen zum Jubiläum!

Die NS-Belastung des Bundesarbeitsgerichts – eine Bilanz zur personellen Kontinuität

24.05.2022 19:00 – 24.05.2022 21:00

Beginnend mit dem Auswärtigen Amt wurde in den vergangenen Jahren die Belastungsgeschichte zahlreicher bundesrepublikanischer Institutionen aufgearbeitet. Welche persönlichen und sachlichen Kontinuitäten zur NS-Zeit gab es? Wie gingen und gehen die Einrichtungen mit dieser Belastung um? Mit dem Rosenburg-Projekt hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Maßstäbe in der Beantwortung dieser Fragen gesetzt.

Nationalsozialismus als Thema der Kolonialismus- und der Holocaustforschung – ein Überblick über aktuelle Kontroversen

05.04.2022 19:00 – 05.04.2022 21:00

In den letzten Jahren kam es zunehmend zu Kontroversen in der Öffentlichkeit über den historischen Status des Holocaust. Es ging dabei immer wieder um die Vorstellung, dass der Holocaust, also der millionenfache und systematische Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden, ein singuläres Geschehen darstelle, das nicht mit den Kolonialverbrechen vergleichbar sei. Zugleich wurden die vom Deutschen Reich begangen kolonialen Verbrechen, insbesondere der Genozid an den Herero und Nama, stärker öffentlich wahrgenommen.

Viertägiger Workshop für (angehende) Teamer/-innen

04.03.2022 13:30 – 12.03.2022 17:00

Der Workshop setzt sich mit dem Seminarangebot und der pädagogisch-methodischen Arbeitsweise des Erinnerungsortes aus der Perspektive (angehender) Teamer/-innen auseinander.

Buchvorstellung "Antisemitismus gegen Israel"

28.10.2021 19:00 – 28.10.2021 21:00

Die kontroversen Debatten um den BDS-Beschluss des Bundestags oder um die Äußerungen des postkolonialen Theoretikers Achille Mbembe im Frühjahr 2020 haben der Frage nach israelbezogenem Antisemitismus viel Aufmerksamkeit verschafft. Doch was ist unter Antisemitismus gegen Israel zu verstehen?

Buchvorstellung "Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz"

26.10.2021 19:00 – 26.10.2021 21:00

Mitte 1944 entstand im KZ Auschwitz-Birkenau eine Vielzahl von Fotografien der SS-Fotografen Bernhard Walter und Ernst Hoffmann, einem Thüringer Lehrer. Erhalten blieben die Bilder in Form eines Albums im Besitz der Holocaust-Überlebenden Lili Jacob, die es im April 1945 im befreiten KZ Mittelbau-Dora gefunden hatte.

Leider ausgebucht! Filmvorstellung: Das dritte Leben – Éva und Bandi

20.09.2021 19:00 – 20.09.2021 21:00

Die 95-jährige Éva, die Auschwitz überlebte, und der 88-jährige Bandi, der seinen jüdischen Vater im Krieg verlor, erzählen im Film Das dritte Leben über ihre späte Liebe mit einer erstaunlichen Offenheit, welche nur das Vertrauen in sich selbst und in die andere Person möglich macht.

Pressekonferenz zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit

16.09.2021 11:00 – 16.09.2021 12:00

Der Erinnerungsort Topf & Söhne bietet mit seiner zehnjährigen Erfahrung als außerschulischer Lernort ein innovatives und vielfältiges Programm an Seminaren und Führungen für Gruppen sowie regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für Multiplikatoren an.


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