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Von der Bedeutung der Mittäterschaft. „Freiwillige“ Mitwirkung bei nationalsozialistischen Verbrechen

06.12.2022 18:00 – 06.12.2022 20:00

Seit den 2010er Jahren geht die deutsche Justiz auch gegen jene Personen vor, die zur Ermöglichung und Verwirklichung der nationalsozialistischen Verbrechen beigetragen haben. Nicht nur sogenannte Haupttäter wie KZ-Kommandanten, sondern auch Aufseher und selbst Sekretärinnen, die zur Ausübung ihres Berufes keinen unmittelbaren Kontakt mit Inhaftierten hatten, müssen sich nun ihrer historischen Verantwortung stellen. Am Beispiel dieser Personengruppe der Mittäter/-innen diskutieren Historiker/-innen im Rahmen der Veranstaltung über den Aspekt der Freiwilligkeit im Kontext nationalsozialistischer Verbrechen.

Freistaat Mittelpunkt

12.10.2022 19:00 – 12.10.2022 21:00

Der Film erzählt die Geschichte von Ernst Otto Karl Grassmé, der zum Opfer der nationalsozialistischen Rassenideologie wurde. Als schizophren diagnostiziert und deshalb als »erbkrank« klassifiziert, wurde er interniert und zwangssterilisiert. Nach seiner Entlassung im Jahr 1939, ein Jahr vor dem als »Aktion T4« bezeichneten systematischen Massenmord an Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung, ging er in den Wald. Dort lebte und überlebte er.

Zeitzeugengespräch in der Michaeliskirche

10.10.2022 19:30 – 10.10.2022 21:00

Stadtwendezeitzeuge Matthias Sengewald gibt im Rahmen der Wanderausstellung „Stadtwende“ einen Einblick über das Engagement der Bürgerinitiative Altstadtentwicklung in Erfurt.

Hört die Zeugen. Das Leben des Pavel Taussig

12.09.2022 19:00 – 12.09.2022 20:00

Gespräch mit Pavel Taussig, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen. Mit Premiere eines Kurzfilms von Eva Stocker über Pavel Taussig. Moderation: Priv.-Doz. Dr. Annegret Schüle, Oberkuratorin am Erinnerungsort Topf & Söhne, und Martin Kranz, Intendant der Achava-Festspiele Thüringen


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