Wie Demokratie an der Schule stärken?
Der Erinnerungsort Topf & Söhne lädt am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch darüber ein, wie die Demokratie an der Schule gestärkt werden kann.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne lädt am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch darüber ein, wie die Demokratie an der Schule gestärkt werden kann.
Die regelmäßigen Führungen im Stadtmuseum Erfurt „Haus zum Stockfisch“ gehen zeitnah in die Sommerpause. Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, um 11:00 Uhr lädt Kuratorin Gudrun Noll-Reinhardt letztmalig vor der geplanten Auszeit dazu ein, „Erfurts archäologische Schätze“ (inter-)aktiv zu erkunden.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne hat unter dem Titel „Antisemitismus als Menschenfeindlichkeit. Miriams Tagebuch, ein Zeugnis nationalsozialistischer Verfolgung und jüdischer Selbstbehauptung" ein multimediales Unterrichtsangebot online gestellt. Partner sind die Landeszentrale für politische Bildung, die Omas gegen Rechts Erfurt, die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena und der Förderkreis des Erinnerungsortes.
Das Kultursemesterticket bietet kostenfreie Kulturerlebnisse für Studierende in Erfurt. Mit ihrem Studierendenausweis erhalten diese automatisch Zugang zu vielen kulturellen Einrichtungen, darunter das Theater Erfurt und die städtischen Museen.
Am 6. August 2025 überreichte der Präsident der Universität Erfurt, Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg, Dr. Annegret Schüle die Ernennungsurkunde zur Honorarprofessorin. Damit wird eine langjährige wissenschaftliche und kuratorische Zusammenarbeit der Leiterin des Erinnerungsortes Topf & Söhne mit der Universität Erfurt gewürdigt und weiterentwickelt. Annegret Schüle ist eine international anerkannte Expertin zur Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen und insbesondere zur Mittäterschaft der Industrie am Holocaust. Ihr vielbeachtetes und bereits in dritter Auflage erschienenes Standardwerk „Industrie und Holocaust. Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz“ wurde 2012 von der Universität Erfurt als Habilitationsschrift angenommen.
Die Bethe-Stiftung in Köln, 1996 von Roswitha und Erich Bethe gegründet, unterstützt den Erinnerungsort Topf & Söhne mit einer Spendenverdopplungsaktion. Jede Spende, die zwischen dem 8. Mai und dem 7. August auf dem Konto des Förderkreises Erinnerungsort Topf & Söhne e. V. eingeht, wird von der Stiftung verdoppelt. Die Verdoppelung erfolgt bis zu einer Gesamthöhe von 20.000 Euro. Damit sind 40.000 Euro zur Stärkung der Bildungsarbeit sowie zur Aktualisierung und Erweiterung der Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“ zu erreichen.
Im 19. und 20. Jahrhundert öffneten sich viele Komponisten zunehmend den Traditionen des Judentums – der ältesten monotheistischen Religion der Welt. In einer Zeit künstlerischer Vielfalt und intensiven kulturellen Austauschs fand die jüdische Religion und Kultur Eingang in zahlreiche Musikwerke bedeutender Persönlichkeiten.
Auch im Jahrgang 2025/2026 ist der Erinnerungsort Topf & Söhne wieder Einsatzstelle für junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Kultur absolvieren möchten. Jugendliche bis 26 Jahre können sich über die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Thüringen e. V. bis zum 15. März 2025 bewerben.
Über 150 Gäste, vor allem Schülerinnen und Schüler aus mehreren Thüringer Schulen, konnten am 31. Januar im Erinnerungsort Topf & Söhne einem der letzten Überlebenden des Holocaust, dem 99-jährigen Dr. Leon Weintraub, begegnen. Er berichtete auf eindrückliche Weise von seiner Verfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus und beantwortete die Fragen der Jugendlichen.
Auf dem Vorplatz des ehemaligen Verwaltungsgebäudes rund um den Stein der Erinnerung fanden sich um 15 Uhr, der Stunde der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee vor 80 Jahren, über 140 Menschen ein, um an diesem Ort der Mittäterschaft der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.