Ausstellungen

Übersicht und Archiv

Holzskulptur.
© Dominikanerkonvent St. Johannes Baptist, Dortmund. Foto: Ansgar Hoffmann

Barfuß ins Himmelreich?: Martin Luther und die Bettelorden in Erfurt | Geschichtsmuseen Erfurt

18.05.2017 10:00 – 12.11.2017 18:00

Einer der berühmtesten und mit Sicherheit folgenreichsten Bettelordenmönche war Martin Luther. Der Umstand, dass er 1505 als Student der Erfurter Universität dem streng observanten, jedoch gelehrten und der Welt zugewandten Orden der Augustinereremiten beitrat, bildet den Anlass, die Rolle der Bettelorden in der Geschichte der Stadt Erfurt zu thematisieren.

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Drei Zeichnungen des Waidanbaues und der Waidverwendung
© Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/ Gotha, Sign.: Math 4° 00503/06

„Geld stinkt nicht“: Erfurt und der Waidhandel | Geschichtsmuseen Erfurt

06.12.2016 10:00 – 02.04.2017 18:00

Erfurt war die bedeutendste deutsche Waidhandelsstadt im Mittelalter. Sogar in der berühmten „Liber chronicarum“ des Hartmann Schedel von 1493 wurde als Besonderheit Erfurts „ein Kraut Waidt genannt, zur Färbung der Tücher dienlich“ hervorgehoben.

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Goldene, zweigeteilte Kette mit Schmuckelementen und den Aufschriften "Rat der Stadt Erfurt" und "Erfordia turrita" mit der Abbildung von Katholischen Dom St. Marien und St. Severi.
© Stadt Erfurt, Foto: Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Siegel – Münzen – Prunkgerät: Zeichen von Macht und Würde | Geschichtsmuseen Erfurt

22.05.2016 10:00 – 10.07.2016 18:00

Herrscher, Amtsträger und Institutionen bedienen sich bis heute verschiedener Formen der öffentlichen Selbstdarstellung und Repräsentation. Dabei werden Macht, Amt und Status durch Kleidung, Schmuck und Prunkgerät inszeniert, die aufgrund ihres Symbolcharakters fest zugeordnete Bedeutungen besitzen – wie Wörter einer Sprache.

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Blick in eine Ausstellung
© Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Begraben. Vergessen. Wiederentdeckt. – Die Grabsteine der Michaeliskirche | Geschichtsmuseen Erfurt

18.11.2015 19:00 – 10.01.2016 18:00

Die inmitten des ehemaligen Universitätsviertels gelegene Michaeliskirche gehört zu Erfurts ältesten Gotteshäusern. Ihre lange Zeit als Bodenplatten zweckentfremdeten Grabsteine aus dem Spätmittelalter und der Frühneuzeit wurden erst jüngst in ihrer Bedeutung als Zeugnisse der christlichen Bestattungskultur im alten Erfurt und als Quellen zur Geschichte bedeutender Erfurter Familien wieder erkannt. Nun gibt es eine Sonderausstellung im Stadtmuseum im „Haus zum Stockfisch“ in Kooperation mit dem Freundeskreis Michaelis e. V. und dem Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt e. V.

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In Leder gebundenes, mit Beschlägen versehenes Buch, Anno 1688. Auf dem Buchdeckel das angedeutete Erfurter Rad. Im Vordergrund rechts die Abbildung einer farbig gestalteten Seite mit der Initiale "D".
© Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Ein guter Rat – Kostbarkeiten aus 800 Jahren Ratsgeschichte | Geschichtsmuseen Erfurt

07.05.2015 10:00 – 28.06.2015 18:00

Seit etwa 800 Jahren bestimmen Räte über die Geschicke der Stadt Erfurt. In einer Urkunde von 1212 werden die Anfänge des Erfurter Rates erstmals fassbar. Die Periode der geschriebenen, allein von der städtischen Ratsgewalt ausgehenden Rechtsnormen begann in Erfurt mit dem Jahr 1306. Damals entstand mit der Willkür das älteste städtische Rechtsbuch. Der wertvolle Pergamentkodex beinhaltet die wichtigsten Punkte der Stadtverfassung sowie des Privatrechts.

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