Wie Demokratie an der Schule stärken?
Der Erinnerungsort Topf & Söhne lädt am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch darüber ein, wie die Demokratie an der Schule gestärkt werden kann.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne lädt am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch darüber ein, wie die Demokratie an der Schule gestärkt werden kann.
Am Samstag, den 27. Juni 2026, um 16:00 Uhr spielt Reinhard Kwaschik ein kostenfreies Konzert auf dem Erfurt Carillon im Bartholomäusturm am Anger. Der Carillonneur aus Brandenburg setzt damit ein hörbares Zeichen für Frieden und Versöhnung. Seine Melodien erklingen im Gedenken an die 1945 zerstörte Garnisonkirche Potsdam und dienen dem Aufbau des Friedenscarillons im Turm.
Im Sommer entfaltet die Natur ihre volle Blütenpracht. Passend dazu zeigt die Göttinger Fotografin Katrin Benary noch bis zum 31. März 2027 ihre neuesten Blumenbilder in der Dauerpräsentation im Benary-Speicher, dem ehemaligen Samenspeicher der Firma Benary. Eine Besichtigung der von Karin Kosicki kuratierten Ausstellung „Blumen als Erbe“ ist nur im Rahmen von Veranstaltungen oder nach Voranmeldung möglich.
Erfolg auf Knopfdruck? Der Leistungssport in der DDR war immer auch ein politisches Spielfeld. Hinter den Kulissen von Ruhm und Rekorden zog oft die Politik die Fäden, wie die aktuelle Sonderausstellung „Liebe – Leistung – Leidenschaft. Sportstadt Erfurt“ im Stadtmuseum zeigt. Am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, wird dieses spannende Kapitel der Erfurter Sportgeschichte im Rahmen einer Veranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung noch detaillierter, konkreter und persönlicher beleuchtet.
Die regelmäßigen Führungen im Stadtmuseum Erfurt „Haus zum Stockfisch“ gehen zeitnah in die Sommerpause. Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, um 11:00 Uhr lädt Kuratorin Gudrun Noll-Reinhardt letztmalig vor der geplanten Auszeit dazu ein, „Erfurts archäologische Schätze“ (inter-)aktiv zu erkunden.
Eine neue bauarchäologische Studie enthüllt überraschende Erkenntnisse über die mittelalterliche Synagoge im elsässischen Rufach und widerlegt bisherige historische Thesen. Das einzigartige Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert – übrigens die einzige sicher erhaltene mittelalterliche Synagoge Frankreichs – wurde im 15. Jahrhundert in ein Wohnhaus umgewandelt, wie modernste Datierungsmethoden nun beweisen.
Seit 2023 ist das Jüdisch-Mittelalterliche Erbe in Erfurt Welterbe der UNESCO. Für die Stadt ist dies große Ehre und Chance, aber auch Verpflichtung. Zu den daraus resultierenden Aufträgen zählt die Entwicklung eines Informations- und Bildungszentrums.
Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ wird am 7. Juni 2026 bundesweit der UNESCO-Welterbetag gefeiert. Aus diesem Anlass startet in Erfurt ein neues Open-Air-Angebot für Familien und Kinder. Ergänzend zum 24/7 zugänglichen Rundgang der kürzlich eröffneten Dauerausstellung „Inter Judeos“ findet am Aktionstag um 11:00 und 14:00 Uhr erstmalig eine Familien- und Kinderführung rund um das Welterbe-Ensemble im mittelalterlichen jüdischen Quartier statt.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne hat unter dem Titel „Antisemitismus als Menschenfeindlichkeit. Miriams Tagebuch, ein Zeugnis nationalsozialistischer Verfolgung und jüdischer Selbstbehauptung" ein multimediales Unterrichtsangebot online gestellt. Partner sind die Landeszentrale für politische Bildung, die Omas gegen Rechts Erfurt, die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena und der Förderkreis des Erinnerungsortes.
Am 29. Mai 2026 lädt die Lange Nacht der Museen erneut zu einer kulturellen Entdeckungsreise durch Erfurt ein. Unter dem Motto „Bunt wie die Nacht“ öffnen 29 Museen, Galerien und Kulturorte von 18:00 bis 24:00 Uhr ihre Türen und präsen-tieren ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Führungen, Musik, Tanz und kreativen Mitmachangeboten.